Spielberichte Schach

Starke Schlussphase der Schachspieler

5:3 Sieg gegen Potsdam USV-4

Nach zögerlichem Start beginnt die Aufholjagd

Nachdem wir nur 3 Remis aus den ersten 5 Runden holen konnten (allerdings ein Beachtliches gegen den ungeschlagenen  Tabellenführer Niemegk) wurde mit einem 6:2 Sieg im Februar gegen Werder die starke Schlussphase unserer Schachmannschaft eingeleitet. Ein umso beachtlicherer Sieg, als daß wir seit Jahren gegen die starken Werderaner nicht gewinnen konnten und diese auch auf Platz 2 der Tabelle standen und um den Aufstieg kämpften. Hier erwischten wohl 8 Spieler mit einem guten Tag 8 Gegner auf dem falschen Fuss. Die Partien liefen ungewöhnlich glatt für uns.

Weiter gings mit einem Sieg gegen Ludwigsfelde speziell auf den hinteren Brettern, der uns ins Mittelfeld brachte. Gestern nun musste USV Potsdam's 4. Mannschaft unvollständig mit erheblichen Aufstellungsproblemen antreten und kassierte mit einem 3:5 die Quittung. Vor der letzten Runde gegen den Tabellenletzten stehen nun Niemegk unangefochten mit nur einem Remis (s.o.!) und 15 Punkten als Aufsteiger fest, gefolgt von 3 Mannschaften mit 9 Punkten, zu denen auch Schenkenberg allerdings mit schlechtesten Brettpunkten, gehört. damit sollte Platz 4 ein Muss, Platz 3 wahrscheinlich, und Platz 2 noch möglich sein.

==>>  Tabelle <<==

Saisonauftakt der Schachspieler

Nach einem chancenlosen Auftakt ersatzgeschwächt gegen Empor Potsdam-3 ( 1,5 : 6,5) am 21.9. konnte Schenkenberg's Erste Schachmannschaft am 12. 10. ein hart umkämpftes Remis gegen Niemegk halten. Während Metzlaff und Geike auf Brett 1 + 3 sich ihren Gegnern geschlagen geben musste, spielte Deckelmann auf Brett 2 eine gut geführte Angriffspartie, in der just in dem Moment als sich der Gegner zu erholen glaubte, ein Matt auf dem Brett folgte.
Nach 4 Remisen hing nun alles von Theo Haagen auf Brett 7 ab, der besser stand. Allerings entwickelte sich die Partie zum Zeitnot-Nervenkrimi, dem der Gegner nicht standhalten konnte, während Theo relativ cool blieb.  Gewinn auf Zeit! Gerade noch...

Die Arschretter

Die 3. Runde wurde am Tag der 25-Jahrfeier zur Maueröffnung gegen Rochade Potsdam West-2  ausgekämpft. Eine starke Mannschaft, die uns zunächst in die Zwickmühle brachte. Trotz eines Sieges von Gerold Metzlaff auf Brett 1 kamen wir nach Verlusten von Christian Rauhut und Theo Haagen gegen starke Gegner ins Hintertreffen. Remis vom "Chef"  Detlef Engel. Aber 3 weitere Partiene von Deckelmann, Thiede und Frankenfeldt standen schlecht, und Geike auf Brett 3 undurchsichtig-ausgeglichen.

Nun aber schlug die Stunde der "Arschretter". Ohne nun zum Fäkal-Journalismus übergehen zu wollen erscheint mir dies die beste Umschreibung für diesen spannenden Wettkampf. Thiede und Frankenfeldt zogen gekonnt den Kopf aus der Schlinge zum Remis! Deckelmann machte in einer spannenden Partie auf Brett 2, in der er vom Gegner mit einer Gambit-Eröffnung hart attackiert wurde, mit einem Minus-Bauern diesem nun das Leben schwer, zu schwer zum Sieg.  Und beim Stand von 3:4 zauberte Eberhard Geike seine undurchsichtige Stellung in ein gewonnenes Endspiel und das zog er souverän durch!  Erneutes 4:4 und damit Platz 8/10  der Tabelle mit 2:4 Punkten.

Tabellenstand im Internet:
1.Mannschaft, Tabelle+Ergebnisse

 

 

Lok Brandenburg holt den 14. Fritz-Hunger-Pokal

Schenkenberg, 11.5.2014

Alle 2 Jahre veranstaltet die Sparte Schach des SV Empor Schenkenberg dieses bei den Teilnehmern beliebte nun schon 14. Kurzpartienturnier. Es kamen die eingeladenen Vereine Trebbin mit dem Wanderpokal vom 2012-er Turnier, Kirchmöser, Lok Brandenburg und die Schachfreunde aus Werder.  Nach 5 Runden zeigte sich die Top-Form der Landesligamannschaft von Lok Brandenburg, die neben Fidemeister Walter auch noch anderen schwere Geschütze aufgefahren hatte. Mit 5 Siegen aus 5 Runden marschierte die Mannschaft ebenso durch, wie Schachfreund Müller mit 5 Siegen auf Brett 3! Gratulation!! Super in Form waren diesmal endlich auch die eigenen Mannen des Empor Schenkenberg: 3 Siege und ein unentschieden reichte uns zum Pokal mit dem silbernen Emblem! Die Wettkämpfe waren immer nur knapp gewonnen mit teilweise extrem spannenden Partien, so. z.b. das Remis Walter-Deckelmann bei der Begegnung Lok-Schenkenberg (2,5:1,5), ein offener Schlagabtausch! Oder der Sieg von Geike gegen Doletzki (Kirchmöser-Schenkenberg 1,5:2,5) der mit weniger Material die Partie "noch umbiegen" konnte. Bronze und den kleinsten Pokal konnte dann noch der Titelverteidiger Trebbin mit nach Hause nehmen, der Schenkenberg diesmal knapp unterlag. Auch hier Gratulation! Das Turnier verlief wie immer zwar in spannender aber sehr freundschaftlicher Atmosphäre, und die Schiedrichter hatten nichts zu tun.

Der Endstand:

Verein Punkte Siege/Verluste/Remis
1. Lok Brandenburg 1 10 5/0/0
2. SV Empor Schenkenberg 1 7

3/1/1

3. SC "Hans Clauert" Trebbin 6 3/0/2
4. SV Werder Havel 5 2/2/1
5. ESV Kirchmöser 4  2/0/3
6. Lok Brandenburg 2 2 1/0/4
7. SV Empor Schenkenberg 2 0 0/0/5

 

Bild: v.l.n.r. Gerold Metzlaff, Holger Deckelmann,Detlef Engel, Eberhard Geike

 v.l.n.r. Gerold Metzlaff, Holger Deckelmann,Detlef Engel, Eberhard Geik

 

Knapper Verlust gegen USV-3

Nur aufgrund der Tatsache, daß der dieses Jahr hervorragend aufgestellte Universitätssportverein Potsdam, USV-3 , bereits aufgestiegen ist und zur heutigen letzten Runde nur mit 6 Mann antreten konnte, verdanken wir, heute überhaupt mitgespielt haben zu können. Matthias Rohm und Martin Frankenfeldt konnten also bald mit kampflosen Punkten beim Stand von 2:0 für Schenkenberg das herrliche Sonntagswetter geniessen. Keine Chance hatten Theo Haagen, Detlef Engel und letztlich nach gut geführter Partie gegen einen nominell sehr viel stärkeren Gegner auch Sebastian Thiede. Gerold Metzlaff konnte auf Brett 1 das Remis halten, und eine Klasse Partie spielte diesmal Holger Deckelmann zum 3,5:3,5. Jetzt kam es auf das Brett 2 und Eberhard Geike an. Der Gegner riskierte dabei alles, opferte inkorrekt  Material, und hatte Glück! Eberhard übersah bei knapper Zeit nach 3 1/2 Stunden ein Damenopfer und verlor. Damit reicht es in dieser Saison mit 11/18 Mannschaftspunkten zu einem guten 4. Platz und die Schenkenberger Denkartisten sind froh über eine relativ ruhig verlaufende Saison ohne Abstiegsangst, die uns einen Platz im vorderen Drittel bescherte.

--> Abschlusstabelle

Kantersieg gegen Tabellenletzten

16.3.2014, 8. Runde in der Regionalliga - West

Schenkenberg  - Empor Potsdam IV    7:1

Mit einem klaren, wenn auch in dieser Höhe nicht erwarteten Sieg gegen das Tabellenende, sichert sich die Schenkenberger Schachmannschaft erneut Platz 3. Die stark dezimierte (2 Bretter unbesetzt) und ebenso verjüngte Mannschaft aus Potsdam hatte heute keine Chance gegen unsere gut aufgestellten Denksportler. Obwohl sich die Truppe mit 3 U12 Spielern lange Zeit gut hielt, kippten zum Schluss dennoch fast alle Partien. Auch die vorderen Bretter liessen nichts "anbrennen". Einzig Eberhard Geike (Brett 2) "veropferte" sich in einer spannenden Partie und verlor in Zeitnot.

Klare Siege kamen von Gerold Metzlaff (Brett 1), Holger Deckelmann (3), Christian Rauhut (4) gegen den U10-Landesmeister Benedikt Peich, und Theo Haagen(7). Teuer verkaufte sich Detlef Engels Gegner, Luis Gericke. Hier wechselte das Kriegsglück, letzlich zu Detlefs Gunsten. Detlef: "In einem Jahr möchte ich nicht mehr gegen diesen Spieler spielen!"

Fazit: Empors Abstieg gibt uns den 3. Platz nach der vorletzten Runde. Allerdings wird dessen Verteidigung schwer, da wir den Aufsteiger USV Potsdam-3 zum Gegner haben, während Mitkonkurrent Werder eine deutlich leichtere Aufgabe hat.

 

 

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